Donnerstag, 6. September 2012

[Kochrezept] Bohneneintopf au Daddl

In den letzten Wochen habe ich sehr viel gearbeitet, weshalb ich selten dazu kam, mir mal wieder kulinarisch etwas Gutes zu gönnen. Mir ist dann die Idee gekommen, dass ich doch mal den famosen Bohneneintopf nach dem Rezept meines Vaters kochen könnte. Als Kind habe ich es nämlich immer genossen, wenn sich mein Vater in die Küche gestellt hat und uns (mitunter) diesen Eintopf gezaubert hat. Nach einem Anruf hatte ich das Rezept und einige Tipps dazu.
Ich war schließlich wirklich erstaunt, wie einfach die Zubereitung im Endeffekt war - und wie lecker das Ergebnis!



Dauer: ca. 45 Minuten



Zutaten (für ca. 6-8 Portionen)

  • 1kg Kartoffeln
  • 500g Bohnen
  • 3 große Karotten
  • 1 Stange Lauch/Poree
  • 1 Packung Schweinebauch (2 Streifen)
  • 1 Packung Mini-Bremer (8 Stück)
  • 1 Zwiebel
  • Rosmarin
  • Bohnenkraut
  • Pfeffer
  • Salz
  • Muskatnuss

Verwendete Utensilien:

  • großer Topf
  • normaler Topf
  • Pfanne
  • Gemüseschäler
  • scharfes Messer
  • zwei Schüsseln
  • Pürierstab
  • Messbecher
  • Sieb
  • Grillzange
  • Kochlöffel


Zubereitung



  1. Den normalen Topf bis etwa zur Hälfte mit Wasser füllen, mit Deckel auf den Herd stellen und das Wasser zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit die Kartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden, die Stücken in einer seperaten Schüssel zwischenlagern, bis das Wasser kocht. Das kochende Wasser salzen und die Kartoffeln hineinschütten und 20 Minuten köcheln lassen.
  2. Den großen Topf mit ca 500ml Wasser füllen und gedeckelt auf den Herd stellen. Die Karotten schälen und in Scheiben schneiden, die Bohnen waschen, deren Enden entfernen und die Bohnen schließlich halbieren. Schließlich den Lauch zur Hand nehmen, die oberen dunklen Blätter und den Wurzelteil abschneiden, den Lauch waschen (Tipp: das geht am Besten, wenn man den Lauch oberhalb mit dem Messer rundherum von oben nach unten "anritzt", damit man den oberen Teil der Stange auffächern kann, dadurch kann das Wasser beim Abspülen in jede Ritze fliessen) und in Scheiben schneiden. Das bereits geschnittene Gemüse auch in eine Schüssel geben. Sobald das Wasser kocht, das Gemüse hineinschütten und 15 Minuten köcheln lassen, dabei ab und zu umrühren. 
  3. Schweinebauch von Schwarte trennen und in Streifen schneiden, dabei die Knorpel entfernen. Etwas Öl in Pfanne erhitzen. Die Zwiebel schälen und würfeln und zusammen mit den Schweinebauchstreifen anbraten, bis die Zwiebeln glasig sind. Zwiebeln und Streifen schließlich mit dem Öl in den großen Topf schütten. 
  4. Wieder etwas Öl in die Pfanne schütten und schließlich die Bremer von allen Seiten anbraten. 
  5. Die fertigen Kartoffeln mit Hilfe eines Siebes abschütten und ca. 2/3 der Menge in den großen Topf geben. Das restliche Drittel mit Hilfe des Pürierstabes pürieren. Den Kartoffelbrei anschließend auch zu den restlichen Zutaten im großen Topf hinzufügen. (Tipp: Wenn man einen Teil von gekochten Gemüse für Suppen/Eintöpfe püriert, erhält die Suppe eine sämige Konsistenz, ohne dass man Soßenbinder o.Ä. benutzen muss) 
  6. Die fertigen Bremer mit Hilfe der Grillzange aus der Pfanne nehmen und das restliche Fett auch in den großen Topf schütten. Final noch mit Pfeffer, Salz, Rosmarin, Bohnenkraut und Muskatnuss abschmecken. Fertig!

Hinweise: 
  • Auch hier kann man natürlich beliebige Zutaten kombinieren, beispielsweise Blumenkohl oder Kohlrabi - oder für Vegetarier: das Fleisch weglassen und eine Gemüsebrühe verwenden.
  • Wenn man keinen Speck oder Wurst mag oder zur Hand hat, reicht auch eine Fleischbrühe.
  • Bitte darauf achten, den Eintopf regelmässig umzurühren!

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